...Junk Farms Geschichte:



Damals im Jahr 2001 als Junk Farm gegründet wurde, war unser allererster Gig rein instrumental und das Konzert wurde bereits geplant, als wir noch keinen einzigen Song hatten. In nur zwei Monaten mußte eine ganze Batterie an Fusionsongs geschrieben werden um den Gig spielen zu können. Die Resonanz des Publikums war super und zeigte uns, daß wir einige Dinge richtig gemacht haben müssen. Die nächsten paar Monate waren dann sehr wichtig für den weiteren Weg der Band. Einige entscheidende Veränderungen fanden statt, und eine von ihnen war, daß ich auch Sänger von Junk Farm wurde. Die Möglichkeit nun Gesangssongs mit ins Programm aufnehmen zu können, öffnete viele Türen was das Song-Writing betrifft. Das ist auch der Grund, warum diese Veränderung der Auslöser für eine noch größere war. Der Weg führte uns zurück zu unseren Wurzeln und Junk Farm wurde eine kräftig rockende Band. Die Jazz-Attitüde und unsere Offenheit, viele andere Musikstile in unseren Sound einfließen zu lassen, blieben jedoch. Nicht zuletzt ist dies ein Markenzeichen des typischen Junk Farm-Sounds.



Es war eine Art Bestandsaufnahme als wir unsere erste CD mit dem Namen „Junk Farm“ produzierten. Wir wollten einfach die besten Songs, die wir zu diesem Zeitpunkt hatten, aufnehmen, um herauszufinden worum es bei Junk Farm eigentlich geht, was funktioniert und was nicht, und natürlich braucht eine Band auch umfangreiches Promomaterial. Ich denke, da sind ein paar sehr starke Songs auf dem Album, und es half uns ungemein, unseren Weg zu finden. Wer noch nie auf einem Junk Farm Konzert war kennt diese Songs wahrscheinlich nicht, denn die CD war eine reine Selbstveröffentlichung. In letzter Zeit habe ich allerdings, nur so zum Spaß, damit begonnen die frühen Songs neu zu mischen. Neben anderer Songs von mir könnt Ihr auf meiner SoundCloud Seite die Ergebnisse anhören:   Benjamin Schippritt on SoundCloud




Unsere zweite CD „Ugly Little Thing“ war das logische Resultat aus den Erfahrungen, die wir mit der ersten gesammelt hatten. Während „Junk Farm“ einfach eine Sammlung unserer besten Stücke war, präsentierte sich „Ugly Little Thing“ mehr als eine konzeptionelle Ausarbeitung des Junk Farm Stils. Ich denke, wir haben mit diesem Album damals alles richtig gemacht. Es überzeugte das kanadische Prog-Rock Label Unicorn Digital Inc. Junk Farm ins Programm aufzunehmen. Im Sommer 2007 wurde „Ugly Little Thing“ weltweit veröffentlicht und erntete großes Lob in der Presse.



2 Jahre später veröffentlichten wir unser Nachfolgewerk „Didn't Come To Dance“. Das Konzept "Junk Farm" bietet alle Möglichkeiten um neue Ideen zu verarbeiten. Als ich die Songs schrieb, wollte ich neben dem generellen Willen etwas Neues zu schaffen, die Dinge toppen, die die letzte CD so stark gemacht haben. Genau gesagt geht hier um die Ballance zwischen experimentellem Anspruch und Eingängigkeit. Ich habe ein Faible für komplexe Riffs und Grooves, experimentiere gerne mit krummen Taktarten. Gleichzeitig kann ich aber nicht ohne eine starke Hookline leben, die den Hörer geradewegs und zielsicher durch den Song führt; wenn man komplexen Dingen einfach folgen kann und krumme Taktarten einen unwiderstehlichen „Flow“ haben. Oder es geht einfach nur volle Fahrt geradeaus; Hauptsache es groovt und rockt. Einschränkungen kommen nicht in Frage! Es geht um gute Songs, um Rock 'n' Roll; ganz nach dem Motto: „No groove, no fun“!

Genau darum geht es bei Junk Farm!

Benjamin Schippritt




 

www.junkfarm.de